Pneumatikventile, Magnetventile & Ventilzubehör
Pneumatikventile für Druckluftsteuerung & Automatisierung
In dieser Kategorie finden Sie Pneumatikventile, Magnetventile und ergänzende Ventiltechnik für Druckluftsteuerungen, Maschinenbau und Automatisierung. Das Sortiment umfasst elektrisch, pneumatisch und mechanisch betätigte Wegeventile sowie Drossel-, Rückschlag-, Logik-, Sicherheits- und Sonderventile.
Zur Auswahl stehen unter anderem 2/2-, 3/2-, 5/2- und 5/3-Wege-Ventile. Hinzu kommen Micro- und Miniaturventile, Wasserventile, Fußventile, Funktionsverschraubungen, Hohlschraubenventile sowie Hydraulikventile, Pumpen und Aggregatezubehör.
Ergänzt wird das Ventilsortiment durch Magnetspulen, Normstecker, Mehrfachanschlussplatten, Kabel, Dichtungen, Schalldämpfer und Drosselschalldämpfer. Zubehör muss hinsichtlich Ventilserie, Magnetbauform, Anschlussbild, Spannung und elektrischer Ausführung zum jeweiligen Ventil passen.
Wählen Sie das Ventil nach Ventilfunktion, Grundstellung, Betätigungsart, Anschlussgröße, Nenndurchfluss, Betriebs- und Steuerdruck, Medium und Temperaturbereich aus. Bei Magnetventilen müssen zusätzlich Betriebsspannung, Stromart, Leistungsaufnahme, Einschaltdauer, elektrische Anschlussart und erforderliche Schutzart berücksichtigt werden.
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Sicherheitsventile, Überströmventile & Druckbegrenzungsventile
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2/2-Wege und 3/2-Wege Wasserventile & Magnetventile
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2/2- und 3/2-Wege Microventile & Miniatur-Magnetventile
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3/2-, 5/2- und 5/3-Wege-Magnetventile ECO-Line
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3/2-Wege-Magnetventile Airtec, YPC & EMC
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5/2-Wege & 5/3-Wege Magnetventile
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Magnetventil-Zubehör: Ersatzspulen, Normstecker und Kabel
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3/2-, 5/2- und 5/3-Wege mechanische Pneumatikventile
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3/2- 5/2- 5/3-Wege pneumatisch betätigte Ventile ECO-Line
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3/2- 5/2- 5/3-Wege pneumatisch betätigte Ventile YPC
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3/2-, 5/2-, 5/3-Wege pneumatisch betätigte Ventile Airtec
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Sonderventile & Logikventile für Pneumatik-Steuerungen
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Funktionsverschraubungen & Hohlschraubenventile
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Drosselventile & Drosselrückschlagventile - Abluft- & Zuluftdrosselung
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Rückschlagventile & Rückschlagklappen
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Fußventile & Pneumatische Fußschalter
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Schalldämpfer & Drosselschalldämpfer für Pneumatikventile
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Hydraulikventile, Pumpen & Aggregate Zubehör
Wege-, Drossel-, Sperr- und Logikventile
Wegeventile bestimmen, welche Anschlüsse miteinander verbunden, gesperrt oder entlüftet werden. Die Schreibweise 3/2, 5/2 oder 5/3 bezeichnet die Anzahl der Anschlüsse und Schaltstellungen. Die erforderliche Ventilfunktion richtet sich nach dem angeschlossenen Verbraucher und dem gewünschten Schaltablauf.
3/2-Wege-Ventile werden unter anderem zur Ansteuerung einfachwirkender Zylinder sowie für Be- und Entlüftungsaufgaben eingesetzt. 5/2-Wege-Ventile können die beiden Arbeitsanschlüsse eines doppeltwirkenden pneumatischen Antriebs abwechselnd be- und entlüften. Bei 5/3-Wege-Ventilen muss zusätzlich die benötigte Mittelstellung ausgewählt werden.
Drosselventile begrenzen den Volumenstrom in der vorgesehenen Strömungsrichtung. Drosselrückschlagventile kombinieren eine einstellbare Drosselung in einer Richtung mit weitgehend freiem Durchfluss in der Gegenrichtung. Bei pneumatischen Zylindern ist zu prüfen, ob Zu- oder Abluftdrosselung benötigt wird.
Rückschlag- und Sperrventile verhindern oder unterbrechen den Durchfluss abhängig von ihrer Bauart und Strömungsrichtung. ODER-, UND-, Signal-, Zeit- und weitere Logikventile übernehmen dagegen pneumatische Verknüpfungs- oder Steuerungsfunktionen und sind technisch getrennt zu betrachten.
Mechanisch betätigte Hand-, Rollenhebel-, Taster- und Fußventile ermöglichen direkte Schaltvorgänge. Pneumatisch betätigte Ventile benötigen ein geeignetes pneumatisches Steuersignal. Magnetventile werden über die spezifizierte elektrische Spannung und Anschlussart geschaltet.
Werkstoffe, Dichtungen & Schutzarten der Ventile
Ventilgehäuse bestehen abhängig von Baureihe und Anwendung unter anderem aus Aluminium, Messing, Edelstahl oder Kunststoff. Der Gehäusewerkstoff allein bestimmt jedoch nicht die Eignung des vollständigen Ventils. Auch Innenteile, Dichtungen, Schmierstoffe und elektrische Komponenten müssen zum Medium und zu den Betriebsbedingungen passen.
Je nach Ventilserie kommen unterschiedliche Dichtungswerkstoffe zum Einsatz. NBR, FKM, HNBR und weitere Elastomere unterscheiden sich hinsichtlich Temperaturbereich und Medienbeständigkeit. Die konkrete Eignung muss den technischen Daten und Beständigkeitstabellen der jeweiligen Ventilserie entnommen werden.
Eine IP-Schutzart bezieht sich auf die entsprechend geprüfte elektrische Komponente und den festgelegten Montagezustand. Bei Magnetventilen kann die Schutzart von Magnetspule, Ventilstecker, Dichtung, Kabelverschraubung und ordnungsgemäßer Montage abhängen. Sie darf nicht automatisch auf jede Ausführung der vollständigen Ventilbaugruppe übertragen werden.
Für Chemie-, Lebensmittel-, Reinraum- oder andere besondere Einsatzbereiche sind ausdrücklich freigegebene Werkstoffe und Ausführungen erforderlich. Ein Edelstahlgehäuse oder eine Schutzart wie IP65 belegt allein keine Lebensmittel-, Chemikalien- oder Reinigungsmittelbeständigkeit.
Ventilfunktion, Durchfluss, Druck & Ansteuerung prüfen
Die Ventilfunktion muss zum Verbraucher und zum vorgesehenen Schaltablauf passen. Prüfen Sie neben Wegezahl und Anzahl der Schaltstellungen auch Grundstellung, Mittelstellung, monostabile oder bistabile Ausführung, Rückstellart und erforderliche Handhilfsbetätigung.
Der Nenndurchfluss muss für den Luftbedarf des angeschlossenen Zylinders oder pneumatischen Antriebs ausreichen. Dabei sind Anschlussgröße, Ventilquerschnitt, Betriebsdruck, Leitungslänge, Schlauchdurchmesser und mögliche Druckverluste im gesamten System zu berücksichtigen.
Bei vorgesteuerten Ventilen müssen der erforderliche Mindestdruck und die Art der Steuerluftversorgung beachtet werden. Ausführungen mit interner und externer Steuerluftversorgung können unterschiedliche Betriebs-, Vakuum- und Niederdruckbereiche besitzen. Servogesteuerte Medienventile benötigen abhängig von ihrer Konstruktion eine Mindestdruckdifferenz zwischen Ein- und Ausgang.
Bei Magnetventilen sind Betriebsspannung, Stromart, Spannungstoleranz, Leistungsaufnahme, Einschaltdauer, elektrische Anschlussform und Schutzbeschaltung zu prüfen. Spule, Normstecker und Ventil müssen mechanisch und elektrisch miteinander kompatibel sein.
Normangaben wie ISO 5599, ISO 15407 oder eine NAMUR-Schnittstelle gelten nur für entsprechend gekennzeichnete Baureihen. Eine Normangabe darf nicht pauschal auf sämtliche Einzelventile, Ventilblöcke, Anschlussplatten oder Zubehörteile übertragen werden.
Passende Pneumatikzylinder, Schläuche und Leitungsverbinder können direkt mit der Ventilauswahl verknüpft werden. Zusätzlich sollten Druckregler und Wartungseinheiten zur Aufbereitung und Einstellung der verwendeten Druckluft intern erreichbar sein.
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