Gewindefittings & Gewindeteile für Pneumatik, Hydraulik & Industrie

Gewindefittings und Gewindeteile aus verschiedenen Werkstoffen

Gewindefittings für Rohr-, Schlauch- und Geräteanschlüsse

 

Gewindefittings verbinden Rohre, Schläuche, Armaturen und Geräteanschlüsse in pneumatischen, hydraulischen und industriellen Leitungssystemen. Das Sortiment umfasst Gewindetüllen, Nippel, Muffen, Winkel, T-, Y- und Kreuzstücke, Verteiler, Verschlussteile, Drehdurchführungen sowie Adapter für unterschiedliche Gewindearten.

Zur Auswahl stehen Gewindefittings aus Messing, vernickeltem Messing, Stahl, Edelstahl, Aluminium und Kunststoff. Die verschiedenen Werkstoffe, Bauformen und Dichtprinzipien sind für unterschiedliche Medien, Drücke, Temperaturen und Umgebungsbedingungen vorgesehen.

Neben zölligen Rohrgewinden enthält die Kategorie metrische Verschraubungen, NPT-Adapter und Übergänge zwischen metrischen und zölligen Anschlüssen. Ergänzt wird das Sortiment durch Hydraulikadapter, Milchrohrverschraubungen nach DIN 11851 und PVC-U Klebefittings nach EN 1452-3.

Wählen Sie zunächst die benötigte Bauform und prüfen Sie anschließend Gewindeart, Gewindegröße, Dichtprinzip, Werkstoff, Betriebsdruck, Temperaturbereich und Medienverträglichkeit.
 

Kegeleinschraubstutzen Edelstahl 1.4404 DIN 11851 Milchgewinde
ab 32,89 EUR
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T-Stück aus Edelstahl 1.4404 vernickelt mit drei Innengewinden (150 bar)
ab 23,07 EUR
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Industrie-Wandverteiler aus massivem Messing mit Innengewinde (PN 16) für Druckluft
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Nippel, Muffen, Winkel und Verteiler auswählen

 

Doppelnippel verbinden zwei Bauteile mit Innengewinde. Reduziernippel stellen eine Verbindung zwischen unterschiedlichen Gewindegrößen her. Muffen verbinden dagegen in der Regel zwei Bauteile mit Außengewinde, während Reduziermuffen zusätzlich unterschiedliche Anschlussgrößen miteinander verbinden.

Winkel verändern die Leitungsrichtung, ohne dass der angeschlossene Schlauch oder das Rohr entsprechend gebogen werden muss. T-, Y- und Kreuzstücke ermöglichen Abzweigungen beziehungsweise die Zusammenführung mehrerer Leitungswege. Verteilerblöcke und Sammelschienen stellen mehrere Anschlüsse an einem gemeinsamen Grundkörper bereit.

Gewindetüllen dienen dem Übergang von einem Gewindeanschluss auf einen geeigneten Schlauch. Schlauchinnendurchmesser, Tüllendurchmesser, Schlauchwerkstoff und erforderliche Sicherung müssen aufeinander abgestimmt werden.

Verschlussstopfen und Verschlusskappen schließen nicht benötigte Anschlüsse. Schottverschraubungen ermöglichen die Durchführung beziehungsweise Befestigung eines Anschlusses an einer Gehäuse- oder Schalttafelwand. Die genaue Funktion ergibt sich aus Innen- und Außengewinde, Dichtfläche und konstruktiver Bauform.
 

Gewindefittings aus Messing, Stahl, Edelstahl und Kunststoff

 

Messing und vernickeltes Messing werden für zahlreiche Gewindefittings in Pneumatik, Drucklufttechnik und weiteren Leitungssystemen eingesetzt. Vernickelte Oberflächen verändern bestimmte Oberflächeneigenschaften, ersetzen aber nicht die Prüfung der vollständigen Medien- und Umgebungsbeständigkeit.

Stahlfittings stehen unter anderem für hydraulische und mechanisch beanspruchte Verbindungen zur Verfügung. Zulässiger Betriebsdruck und Temperaturbereich ergeben sich aus der konkreten Bauform, dem Werkstoff, der Dichtung und den Herstellerangaben. Die Werkstoffbezeichnung Stahl allein erlaubt keine pauschale Hochdruckfreigabe.

Edelstahlfittings sind in unterschiedlichen Werkstoffqualitäten wie 1.4404 oder 1.4571 vorhanden. Die Eignung für korrosive Medien, hygienische Prozesse oder chemische Anwendungen muss anhand der konkreten Edelstahlqualität, der Dichtungswerkstoffe und der Betriebsbedingungen geprüft werden.

Kunststofffittings aus PVC-U und weiteren technischen Kunststoffen besitzen eigene Druck-, Temperatur- und Mediengrenzen. PVC-U Klebefittings werden nicht über ein Gewinde, sondern über eine geeignete Klebeverbindung montiert und bilden deshalb innerhalb dieser Hauptkategorie ein eigenständiges Verbindungssystem.

 

Gewindeart, Abdichtung und Betriebsdaten prüfen 

 

Vor der Auswahl eines Gewindefittings müssen Gewindeart, Gewindegröße und Dichtprinzip eindeutig bestimmt werden. Zylindrische G-Gewinde nach ISO 228-1 sind nicht im Gewinde selbst druckdicht. Die Abdichtung erfolgt abhängig von der Bauform beispielsweise über eine Flachdichtung, einen Dichtring, einen O-Ring oder eine dafür vorgesehene Dichtfläche.

Konische R-Außengewinde und zylindrische Rp-Innengewinde gehören zum Gewindesystem nach ISO 7-1. NPT-Gewinde besitzen eine andere Gewindegeometrie und dürfen nicht allein aufgrund einer ähnlichen Zollbezeichnung mit G-, R- oder Rp-Gewinden kombiniert werden.

Bei metrischen Verschraubungen muss neben Nenndurchmesser und Gewindesteigung auch die vorgesehene Dichtform geprüft werden. Adapter zwischen metrischen und zölligen Systemen sind nur dann geeignet, wenn beide Anschlussseiten vollständig zu den vorhandenen Gegenstücken passen.

Betriebsdruck, Temperatur und Medienfreigabe beziehen sich immer auf die konkrete Ausführung. Maßgeblich ist das am niedrigsten belastbare Bauteil aus Fitting, Dichtung, Rohr, Schlauch und Gegenanschluss. Montagevorgaben und zulässige Anziehdrehmomente des jeweiligen Herstellers sind einzuhalten.

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