Kupfer-Reduziermuffen mit FKM-Dichtungen für Druckluft und Versorgungskreisläufe
Mit diesen Kupfer-Reduziermuffen verbinden Sie zwei Kupferrohre unterschiedlicher Außendurchmesser in gerader Leitungsführung. Beide Anschlussseiten besitzen ein Innenpressende: Die Rohrenden werden in die jeweils passende Aufnahme eingeschoben und anschließend mit geeignetem Presswerkzeug verpresst. So lässt sich ein Wechsel der Rohrdimension ohne zusätzlichen Gewindeübergang herstellen.
Die Reduziermuffen bestehen laut Produktangaben aus Kupfer beziehungsweise Kupferlegierung und sind mit FKM-Dichtungen ausgestattet. Diese Ausführung eignet sich unter anderem für ölhaltige Druckluft und geeignete Wasser-Glykol-Gemische. Vorgesehen ist die Verarbeitung mit passendem Kupferrohr nach EN 1057. Zwölf Größenkombinationen ermöglichen Übergänge zwischen Rohr-Außendurchmessern von 18 × 15 bis 54 × 42 mm.
Technische Kernmerkmale
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Bauform: Gerade Reduziermuffe mit zwei unterschiedlich großen Innenpressenden.
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Werkstoff: Kupfer / Kupferlegierung gemäß Produktangaben.
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Dichtungswerkstoff: FKM.
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Rohranschluss: Für passendes Kupferrohr nach EN 1057.
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Verbindungstechnik: Beidseitige Pressverbindung.
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Presskonturen: Laut Produktangaben geeignet für entsprechende Pressbacken und Pressschlingen der Originalkonturen SA, M und V.
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Betriebsdruck: Maximal 16 bar laut Produktangaben; die zulässigen Bedingungen des gesamten Rohrsystems beachten.
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Vakuum: Laut Produktangaben bis −0,8 bar.
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Größenauswahl: Zwölf bestätigte Reduzierungen für unterschiedliche Rohr-Außendurchmesser.
Vorteile beim Aufbau von Kupferrohrleitungen
Die Reduziermuffe fasst den Durchmesserwechsel und die beiden Rohranschlüsse in einem Formstück zusammen. Das erleichtert die Verbindung unterschiedlich dimensionierter Leitungsabschnitte, beispielsweise beim Übergang von einer größeren Versorgungsleitung auf eine kleinere weiterführende Rohrleitung.
Die Verbindung wird durch Verpressen hergestellt. Löten und der damit verbundene Wärmeeintrag sind an dieser Verbindungsstelle nicht erforderlich. Die FKM-Dichtungen sind für die in den Produktangaben genannten Anwendungen mit ölhaltiger Druckluft und Glykolmedien vorgesehen. Dabei müssen die tatsächliche Medienzusammensetzung und die Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.
Verfügbare Varianten und Anschlussgrößen
Die folgenden Maßpaare bezeichnen die Außendurchmesser der beiden anzuschließenden Kupferrohre. Der größere Durchmesser steht jeweils zuerst:
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18 × 15 mm: PMU18/15CU
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22 × 15 mm: PMU22/15CU
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22 × 18 mm: PMU22/18CU
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28 × 15 mm: PMU28/15CU
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28 × 18 mm: PMU28/18CU
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28 × 22 mm: PMU28/22CU
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35 × 22 mm: PMU35/22CU
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35 × 28 mm: PMU35/28CU
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42 × 28 mm: PMU42/28CU
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42 × 35 mm: PMU42/35CU
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54 × 28 mm: PMU54/28CU
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54 × 42 mm: PMU54/42CU
Wählen Sie die Reduzierung anhand beider Rohr-Außendurchmesser. Die Größenangaben sind keine Zollgewindegrößen und dürfen nicht mit der freien inneren Durchflussweite gleichgesetzt werden.
Betriebsdruck und medienabhängige Temperaturen
Für die Kupferausführung ist ein maximaler Betriebsdruck von 16 bar angegeben. Anders als bei bestimmten Edelstahlfittings dieser Produktgruppe sind für diese Kupfer-Reduziermuffen keine erhöhten Druckwerte von 25 oder 40 bar angegeben.
Die zulässigen Temperaturen unterscheiden sich nach dem verwendeten Medium:
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Druckluft: −20 bis +120 °C.
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Heizöl: −20 bis +120 °C.
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Wasser ohne Zusätze: −20 bis +120 °C.
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Glykol und Glykol-Wasser-Gemische: −20 bis +200 °C; laut Produktangaben kurzzeitig bis maximal +280 °C.
Der kurzzeitige Höchstwert von +280 °C gilt nicht als zulässige Dauertemperatur und darf nicht auf Druckluft oder Wasser ohne Zusätze übertragen werden. Eine konkrete Dauer für die kurzzeitige Belastung ist in den vorliegenden Shopangaben nicht genannt. Druck- und Temperaturhöchstwerte dürfen nicht ohne Prüfung als gleichzeitig zulässiger Betriebspunkt angesetzt werden.
Einsatzbereiche und Medien
Die Reduziermuffen eignen sich für passende Kupferrohrsysteme in Werkstätten, Industriebetrieben und technischen Anlagen. Als Anwendungen nennt die Produktbeschreibung:
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Druckluftverteilung: Übergänge zwischen unterschiedlichen Rohrgrößen, auch bei ölhaltiger Druckluft.
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Neutrale Gase: Für geeignete Medien innerhalb der angegebenen Betriebsgrenzen.
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Kühl- und Brauchwasser: Verbindung unterschiedlich dimensionierter Leitungsabschnitte unter Berücksichtigung der Wasserbeschaffenheit.
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Heizungswasser: Einsatz in entsprechend ausgelegten Heizungs- und Versorgungskreisläufen.
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Heizölanlagen: Bei nachgewiesener Eignung für die konkrete Anlage und deren Anforderungen.
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Thermische Solaranlagen: Für geeignete Glykol- oder Glykol-Wasser-Gemische im jeweils zulässigen Betriebsbereich.
Die Eignung ist stets für das konkrete Medium einschließlich vorhandener Additive zu beurteilen. Die Nennung eines Einsatzbereichs ersetzt keine gegebenenfalls erforderliche Zulassung oder ausdrückliche Systemfreigabe.
Auswahl und Montage
Prüfen Sie vor der Montage beide Rohrdurchmesser sowie die Kompatibilität von Rohr, Fitting, Dichtung und Presswerkzeug. Die Normangabe EN 1057 allein ersetzt nicht die Kontrolle der für die Verbindung zulässigen Rohrabmessungen, Wandstärken und Rohrzustände.
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Rohrenden vorbereiten: Rechtwinklig ablängen, innen und außen entgraten sowie die Anschlussbereiche sauber halten.
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Dichtungen kontrollieren: Den korrekten Sitz und den unbeschädigten Zustand der FKM-Dichtungen prüfen.
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Einstecktiefe beachten: Beide Rohrenden entsprechend den Verarbeitungsvorgaben einschieben und die vorgeschriebene Einstecktiefe markieren.
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Passende Werkzeuge verwenden: Für jede Anschlussseite die richtige Pressbacken- oder Pressschlingengröße und eine zulässige Kontur wählen.
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Beide Seiten verpressen: Jeden Anschluss vollständig nach den gültigen Montagevorgaben verarbeiten.
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Verbindung prüfen: Vor Inbetriebnahme die vorgeschriebene Dichtheits- und gegebenenfalls Druckprüfung durchführen.
Berücksichtigen Sie bei der Dimensionierung außerdem den benötigten Volumenstrom und den Druckverlust der Leitung. Ein kleinerer Rohrquerschnitt muss zum vorgesehenen Verbrauch und zur übrigen Rohrnetzauslegung passen.
Achtung: Die angegebenen Betriebsgrenzen und die Verarbeitungsvorgaben des Rohrsystems einhalten. Für Druckluft gilt der Temperaturbereich −20 bis +120 °C; die höheren Temperaturangaben für Glykolanwendungen gelten nicht für Druckluft. Eine DVGW-, Trinkwasser- oder Brenngaszulassung ist für diese konkrete Artikelserie durch die vorliegenden Shopangaben nicht belegt. Entsprechende Anwendungen erfordern einen gesonderten Nachweis. Montagearbeiten nur am drucklosen, abgekühlten und gegen unbeabsichtigte Inbetriebnahme gesicherten System durchführen.

Hinweis zur Produktsicherheitsverordnung n. Richlinie 2001/95/EG
Das Produkt wurde vor dem 13. Dezember 2024 vom Hersteller auf den Markt gebracht und von uns auch schon vor dem 13. Dezember 2024 zum Verkauf angeboten. Es besteht Konformität des Produkts nach Richlinie 2001/95/EG
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