Mechanische 3/2-, 5/2- und 5/3-Wege-Pneumatikventile

Mechanische 3/2-, 5/2- und 5/3-Wege-Pneumatikventile

Mechanische und manuelle Steuerung von Pneumatikanlagen


Mechanische Pneumatikventile schalten Druckluft durch eine direkte manuelle oder mechanische Betätigung. Je nach Ausführung erfolgt die Betätigung über einen Handhebel, Taster, Drehschalter, Stößel, Rollenhebel, Nockenhebel oder einen mechanischen Endanschlag. Eine elektrische Magnetspule ist dafür nicht erforderlich.

In dieser Kategorie finden Sie 3/2-, 5/2- und 5/3-Wege-Ventile von AIRTEC, RIEGLER®, E-MC und IQS sowie verschiedene Standardbaureihen. Das Sortiment umfasst unter anderem tastende und rastende Ausführungen, Ventile mit Federrückstellung und mechanische Endschalterventile.

Die geeignete Wegefunktion und Betätigungsart richtet sich nach dem angeschlossenen Verbraucher und dem gewünschten Schaltablauf. Zusätzlich müssen Anschlussgröße, Durchfluss, Betriebsdruck, Betätigungskraft, Einbausituation und Rückstellungsart berücksichtigt werden.

 

IQS 3/2-Wegeventil Standard mit Außengewinde und Steckanschluss
ab 12,87 EUR
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IQS 3/2-Wegeventil Standard mit Steckanschluss
ab 11,82 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
IQS 3/2-Wegeventil Standard mit Außengewinde
ab 12,87 EUR
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IQS 3/2-Wegeventil Standard mit zylindrischem Außengewinde
ab 14,14 EUR
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19 bis 31 (von insgesamt 31)

Handhebel, Taster, Stößel und Rollenhebel

 

 

Handhebelventile werden unmittelbar durch den Bediener geschaltet. Je nach Ausführung kehren sie nach dem Loslassen durch Federkraft in ihre Ausgangsstellung zurück oder bleiben durch eine Rastung in der gewählten Schaltstellung.

Taster- und Drehschalterventile eignen sich für Bedienpulte und manuelle pneumatische Steuerungen. Ob ein Ventil tastend oder rastend arbeitet, muss anhand der jeweiligen Ausführung geprüft werden. Ein pneumatisches Tasterventil darf nicht ohne eine entsprechend ausgelegte Sicherheitssteuerung als Not-Halt-Einrichtung eingesetzt werden.

Stößel-, Rollenhebel-, Nocken- und Endschalterventile werden durch bewegte Maschinenteile betätigt. Bei der Auswahl sind Betätigungsrichtung, Betätigungsweg, erforderliche Kraft, zulässige Anfahrbewegung und Rückstellung zu berücksichtigen.

Axial betätigte Handhebelventile und kompakte IQS-Wegeventile ergänzen das Sortiment für Anwendungen mit begrenztem Einbauraum oder direkter Leitungsanbindung.
 

3/2-, 5/2- und 5/3-Wege-Funktionen im Überblick

 

Ein 3/2-Wege-Ventil besitzt drei Anschlüsse und zwei Schaltstellungen. Es kann beispielsweise einen einfachwirkenden Pneumatikzylinder be- und entlüften oder als pneumatisches Signalventil eingesetzt werden. Je nach Ausführung ist die Ruhestellung geöffnet oder geschlossen.

Ein 5/2-Wege-Ventil besitzt fünf Anschlüsse und zwei Schaltstellungen. Es beaufschlagt die beiden Anschlüsse eines doppeltwirkenden Pneumatikzylinders abwechselnd mit Druck und verbindet die jeweils andere Seite mit der Entlüftung.

Ein 5/3-Wege-Ventil verfügt zusätzlich über eine Mittelstellung. Abhängig vom Schaltsymbol können die Arbeitsanschlüsse in der Mittelstellung gesperrt, entlüftet oder mit Druck beaufschlagt sein. Die konkrete Mittelstellungsfunktion muss zur vorgesehenen Anlagenfunktion passen.

 

Anschlussgröße, Betätigung und Schaltfunktion auswählen

 

Wählen Sie zunächst die erforderliche Wegefunktion und Ruhestellung. Legen Sie anschließend fest, ob das Ventil von Hand, durch einen mechanischen Anschlag, einen Stößel, einen Rollenhebel oder einen Nocken betätigt werden soll. Prüfen Sie außerdem, ob eine Federrückstellung oder eine rastende Ausführung benötigt wird.

Anschlussgröße und Nennweite müssen zum erforderlichen Durchfluss passen. Berücksichtigen Sie dabei Zylindergröße, Hub, gewünschte Taktzeit sowie Länge und Querschnitt der angeschlossenen Druckluftleitungen. Die in der Kategorie vorhandenen Bauformen und Anschlussgrößen unterscheiden sich deutlich voneinander.

Bei mechanisch ausgelösten Ventilen sind Betätigungsweg, Betätigungskraft und Bewegungsrichtung besonders wichtig. Rollen- und Nockenhebel müssen so angefahren werden, dass keine unzulässigen Querkräfte oder mechanischen Überlastungen entstehen.

Prüfen Sie vor einem Austausch Hersteller, Baureihe, Anschlussbild, Befestigungsmaße, Schaltfunktion und technische Daten. Optisch ähnliche Ventile oder teilweise übereinstimmende Einbaumaße gewährleisten keine vollständige Austauschbarkeit.

 

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