Manometer & Vakuummeter mit Anschluss hinten (axial)
Manometer mit axialem Anschluss hinten
Manometer mit axialem Anschluss besitzen ihren Prozessanschluss zentrisch auf der Gehäuserückseite. Diese Bauform eignet sich für Messstellen, bei denen der Anschluss hinter dem Zifferblatt liegen soll. Für einen Schalttafeleinbau muss zusätzlich geprüft werden, ob das jeweilige Manometer über einen passenden Frontring, Befestigungsrand oder Bügel verfügt.
Das Sortiment umfasst Standard-, Miniatur- und Präzisionsmanometer, Vakuum- beziehungsweise Kombinationsmanometer sowie flüssigkeitsgefüllte Glyzerinmanometer. Je nach Ausführung stehen unterschiedliche Nenngrößen, Messbereiche und Genauigkeitsklassen zur Verfügung.
Für die Auswahl sind Messbereich, Genauigkeitsklasse, Nenngröße, Anschlussgewinde, Gehäuseausführung und die Werkstoffe der messstoffberührten Teile entscheidend. Die Eignung für das jeweilige Medium und die Betriebsbedingungen ist anhand der jeweiligen technischen Produktdaten zu prüfen.
Standard-, Miniatur- und Präzisionsmanometer
Standardmanometer eignen sich für die allgemeine Druckmessung in pneumatischen Anlagen, Maschinen und Versorgungssystemen. Kompakte Mini-Manometer werden eingesetzt, wenn an der Messstelle nur wenig Einbauraum zur Verfügung steht.
Präzisionsmanometer besitzen eine höhere Genauigkeitsklasse und eignen sich für Anwendungen, bei denen der Druck genauer abgelesen oder kontrolliert werden muss. Vakuummeter erfassen Unterdruckbereiche, während kombinierte Ausführungen sowohl Unterdruck als auch positiven Überdruck anzeigen können.
Im Sortiment befinden sich unter anderem Ausführungen von WIKA® sowie Produkte der Eco-Line. Die konkrete Herstellerzuordnung, Genauigkeitsklasse und Messbereichsausführung ist den jeweiligen Produktdaten zu entnehmen.
Werkstoffe und Glyzerinfüllung richtig auswählen
Bei der Werkstoffauswahl muss zwischen dem Gehäuse und den messstoffberührten Bauteilen unterschieden werden. Ein Edelstahlgehäuse bedeutet nicht automatisch, dass auch Anschluss, Messglied und weitere medienberührte Teile aus Edelstahl bestehen.
Für Druckluft und andere geeignete neutrale Medien kommen häufig Standardausführungen mit Stahl- oder Kunststoffgehäuse zum Einsatz. Bei korrosiven, feuchten oder hygienisch anspruchsvollen Medien müssen insbesondere Anschlusswerkstoff, Messglied, Dichtungen und die jeweilige Medienbeständigkeit geprüft werden.
Glyzerin- beziehungsweise flüssigkeitsgefüllte Manometer dämpfen die Zeigerbewegung bei Vibrationen und pulsierenden Drücken. Dadurch lässt sich der Messwert unter dynamischen Betriebsbedingungen ruhiger ablesen. Ob eine gefüllte Ausführung erforderlich ist, hängt von der Belastung an der Messstelle ab.
Messbereich, Nenngröße und Einbauart bestimmen
Wählen Sie den Messbereich so, dass der übliche Betriebsdruck möglichst im gut ablesbaren mittleren Bereich der Skala liegt. Bei Unterdruckanwendungen ist zu unterscheiden, ob ausschließlich Vakuum oder zusätzlich positiver Überdruck gemessen werden soll.
Die Nenngröße, beispielsweise NG 40, NG 63, NG 100 oder NG 160, bestimmt die Größe der Anzeige. Größere Zifferblätter erleichtern das Ablesen aus größerer Entfernung, benötigen jedoch entsprechend mehr Einbauraum. Zusätzlich sind die Genauigkeitsklasse und die Skalenteilung zu berücksichtigen.
Bei einem axialen Manometer befindet sich der Anschluss hinten am Gehäuse. Vor der Bestellung sind Anschlussgewinde, Anschlussposition und verfügbarer Einbauraum zu prüfen. Für die Montage in einer Schalttafel können je nach Ausführung ein Frontring, Befestigungsrand oder weitere Montageteile erforderlich sein.
Passende Gewindefittings, Schläuche und Manometer-Zubehörteile erleichtern den Anschluss an die vorhandene Anlage. Profildichtringe können bei geeigneten Anschlüssen dabei helfen, das Manometer abzudichten und in der gewünschten Ableseposition auszurichten. Gewindeart und Dichtverfahren müssen dabei zum Anschluss des ausgewählten Manometers passen.
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Tipp: Verwenden Sie Manometer-Profildichtringe um das Manometer bei der Montage korrekt zu positionieren.
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