WIKA® Bimetallthermometer mit Kupfer-Schutzrohr
WIKA® Bimetallthermometer für die Temperaturanzeige
WIKA® Bimetallthermometer ermöglichen die mechanische Temperaturanzeige direkt an der Messstelle und benötigen keine elektrische Versorgung. Die in dieser Kategorie angebotenen Ausführungen besitzen einen rückseitigen Anschluss und werden mit einem Kupfer-Schutzrohr in die Anlage eingebaut.
Zur Auswahl stehen Thermometer mit Kunststoff- oder Aluminiumgehäuse sowie unterschiedliche Nenngrößen und Anzeigebereiche. Das Schutzrohr trennt den Tauchschaft vom Prozessmedium und kann bei einer geeigneten Installation den Austausch des Thermometers erleichtern, ohne das Schutzrohr aus der Anlage entfernen zu müssen.
Für die Auswahl sind insbesondere Anzeigebereich, Genauigkeitsklasse, Nenngröße, Tauchschaft- und Schutzrohrlänge, Prozessanschluss und Einbaulage zu beachten. Zusätzlich müssen Temperatur, Druck und Medienverträglichkeit des Kupfer-Schutzrohres zur jeweiligen Anwendung passen.
Funktionsweise von Bimetallthermometern
Ein Bimetallthermometer nutzt zwei fest miteinander verbundene Metalle mit unterschiedlicher Wärmeausdehnung. Bei einer Temperaturänderung verformt sich das Bimetallelement. Diese Bewegung wird mechanisch auf den Zeiger übertragen und auf der Temperaturskala angezeigt.
Die Messung benötigt keine externe Stromversorgung. Der Temperaturwert lässt sich unmittelbar an der Einbaustelle ablesen. Für ein zuverlässiges Messergebnis sind eine geeignete Eintauchtiefe, die korrekte Einbaulage und eine ausreichende Wärmeübertragung zwischen Prozess, Schutzrohr und Messelement erforderlich.
Die Thermometer dieser Unterkategorie besitzen einen rückseitigen beziehungsweise waagerechten Anschluss. Die Anschlusslage muss deshalb bereits bei der Planung der Messstelle und der späteren Ableserichtung berücksichtigt werden.
Kunststoff- und Aluminiumgehäuse mit Kupfer-Schutzrohr
Die angebotenen WIKA® Bimetallthermometer unterscheiden sich unter anderem durch Gehäusewerkstoff und Nenngröße. Zur Auswahl stehen Ausführungen mit Kunststoffgehäuse sowie Modelle mit Aluminiumgehäuse. Bei den Aluminiumvarianten sind unter anderem Nenngrößen von 63 und 100 mm vorhanden.
Ein größeres Gehäuse beziehungsweise Zifferblatt kann die Ablesbarkeit aus größerer Entfernung verbessern. Kompaktere Ausführungen benötigen dagegen weniger Einbauraum. Die Entscheidung sollte daher nicht nur anhand des Anzeigebereichs, sondern auch anhand der Einbausituation und des vorgesehenen Ableseabstands getroffen werden.
Die vorhandenen Thermometer werden mit einem Kupfer-Schutzrohr angeboten. Vor der Bestellung ist zu prüfen, ob dessen Abmessungen, Prozessanschluss sowie thermische und chemische Beständigkeit zur Messstelle passen.
Anzeigebereich, Nenngröße und Schutzrohr auswählen
Wählen Sie den Anzeigebereich so, dass die übliche Betriebstemperatur innerhalb des gut ablesbaren Skalenbereichs liegt. Neben dem Messbereich sind die angegebene Genauigkeitsklasse und die Nenngröße des Gehäuses zu berücksichtigen.
Kontrollieren Sie anschließend die Länge und den Durchmesser von Tauchschaft und Schutzrohr. Das temperaturempfindliche Messelement muss ausreichend in den zu messenden Bereich eintauchen. Eine ungeeignete Eintauchtiefe oder eine ungünstige Wärmeableitung kann die Anzeige beeinflussen.
Prüfen Sie außerdem den Prozessanschluss, den verfügbaren Einbauraum und die rückseitige Anschlusslage. Das Zifferblatt muss nach der Montage aus der vorgesehenen Position gut ablesbar sein. Werkstoff und Belastbarkeit des Kupfer-Schutzrohres müssen mit Medium, Temperatur und Betriebsdruck der Anwendung vereinbar sein.
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