Messanschlüsse & Messschläuche M 16 × 2 und M 16 × 1,5
Messanschlüsse für Druckprüfung und Hydraulikdiagnose
Messanschlüsse ermöglichen den temporären Zugang zu hydraulischen Systemen, um Betriebsdrücke mit einem Manometer, Sensor oder Diagnosegerät zu prüfen. Beim Anschließen eines geeigneten Messschlauches wird das integrierte Ventil des Messanschlusses mechanisch geöffnet. Nach dem Trennen verschließt sich der Messpunkt wieder.
Das Sortiment umfasst Messanschlüsse und Messschläuche mit den Kupplungsgewinden M 16 × 2 und M 16 × 1,5. Die Messanschlüsse stehen je nach Ausführung aus verzinktem Stahl oder Edelstahl zur Verfügung und können über Außengewinde, 24°-Dichtkegel oder Schneidringverschraubungen in die Anlage integriert werden.
Das M-16-×-2-System wird für Diagnosekupplungen nach ISO 15171-2 verwendet. Die Norm beschreibt das Kuppeln unter Druck bis maximal 400 bar. Davon zu unterscheiden ist der zulässige Betriebsdruck des jeweiligen Messanschlusses oder Messschlauches, der abhängig von der konkreten Ausführung bis 630 bar betragen kann.
Messanschlüsse M 16 × 2 nach ISO 15171-2
Messanschlüsse mit Kupplungsgewinde M 16 × 2 werden für wiederkehrende Druckprüfungen an hydraulischen Anlagen, Maschinen und Prüfständen eingesetzt. Über einen passenden Messschlauch lassen sich Manometer oder elektronische Diagnosegeräte temporär mit der Messstelle verbinden.
ISO 15171-2 legt Abmessungen, Leistungsanforderungen und Prüfverfahren für entsprechende Diagnosekupplungen fest. Normkonforme Ausführungen mit M-16-×-2-Anschlussende sind für das werkzeuglose Verbinden unter Druck bis maximal 400 bar vorgesehen. Die tatsächliche Druckfreigabe ist immer den technischen Daten des jeweiligen Messanschlusses und des angeschlossenen Messschlauches zu entnehmen.
Ein Betriebsdruck bis 630 bar ist bei geeigneten Systemkomponenten möglich, bedeutet jedoch nicht automatisch, dass bei diesem Druck gekuppelt oder entkuppelt werden darf. Maßgeblich ist stets die niedrigste zulässige Druckangabe aller verbundenen Komponenten.
Schutzkappen schützen den nicht verwendeten Messanschluss vor Schmutz und mechanischen Einflüssen. Sie ersetzen keine technische Sicherung der Schraubverbindung und dürfen deshalb nicht pauschal als Vibrationsschutz gegen selbstständiges Lösen beschrieben werden.
Anschlussarten, Werkstoffe und Messschläuche auswählen
Für die Integration eines Messanschlusses in ein Hydrauliksystem muss zwischen Kupplungsgewinde und anlagenseitigem Prozessanschluss unterschieden werden. Das Kupplungsgewinde verbindet den Messpunkt mit dem Messschlauch. Der Prozessanschluss verbindet den Messanschluss mit Leitung, Ventilblock oder Maschine.
Neben Ausführungen mit Außengewinde stehen Messanschlüsse mit 24°-Dichtkegel sowie mit Schneidringverschraubung zur Verfügung. Vor der Auswahl sind Gewindeabmessung, Dichtprinzip, Rohrdurchmesser und vorhandene Gegenverbindung eindeutig festzustellen.
Verzinkter Stahl eignet sich für zahlreiche übliche Hydraulikanwendungen. Edelstahl kann bei korrosiven Umgebungsbedingungen oder besonderen Anforderungen an die Werkstoffbeständigkeit erforderlich sein. Die Eignung für einen Messstoff lässt sich jedoch nur anhand aller messstoffberührten Werkstoffe und Dichtungen beurteilen.
Der Messschlauch muss zum Kupplungsgewinde des Messanschlusses passen. Zusätzlich sind Schlauchlänge, zulässiger Betriebsdruck, Temperaturbereich, Werkstoff und Anschlüsse am Messgerät zu berücksichtigen. Für mobile Prüfungen steht außerdem ein Diagnosekoffer mit Manometern, Schläuchen und Adaptern zur Verfügung.
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Messanschlüsse werden an Stellen in Rohrleitungssystemen integriert, wo sporadisch Druckmessungen erfolgen sollen
Wir bieten 3 Anschlusssysteme: Gewinde M 16 x 2 und M 16 x 1,5 und ein Stecksystem, wobei das Anschlussgewinde M 16 x 2 das mit Abstand populärste Anschlusssystem ist.
Gewinde richtig auswählen: Leitfaden zu Pneumatik-Gewinden“ – Gewindetabelle



