Druckluftbehälter, Kondensatableiter & Zubehör
Druckluft speichern, absichern und Kondensat ableiten
Druckluftbehälter speichern Druckluft, gleichen Bedarfsschwankungen innerhalb des Systems aus und stellen ein zusätzliches Puffervolumen bereit. In dieser Kategorie finden Sie stationäre, mobile und liegende Behälter aus beschichtetem Stahl, feuerverzinktem Stahl oder Edelstahl 1.4301. Je nach Ausführung stehen zulässige Betriebsdrücke bis 16 bar zur Verfügung.
Zur Ausrüstung und Entwässerung von Druckluftanlagen umfasst das Sortiment Kondensatableiter, Sicherheitsventile, Ablassventile und Entwässerungsventile. Ergänzt wird die Auswahl durch Behälterbefestigungen, Taktgeber sowie CONDOR® Druckschalter und passende Ersatzteile.
Bei der Auswahl müssen Behältervolumen, zulässiger Betriebsdruck, Bauform, Werkstoff und Anschlussgrößen berücksichtigt werden. Sicherheitsventile und weitere Ausrüstungsteile müssen auf den Behälter und die Betriebsbedingungen der gesamten Druckluftanlage abgestimmt sein.
Druckluftbehälter nach Bauform, Druck und Werkstoff auswählen
Druckluftbehälter stellen innerhalb einer Druckluftanlage Speichervolumen bereit und können kurzfristige Schwankungen zwischen erzeugter und verbrauchter Luftmenge ausgleichen. Das Sortiment umfasst stationäre und mobile Ausführungen sowie liegende Behälter und Modelle mit Standfüßen.
Je nach Ausführung bestehen die Behälter aus beschichtetem Stahl, feuerverzinktem Stahl oder Edelstahl 1.4301. Angeboten werden Modelle mit zulässigen Betriebsdrücken von PN 11 bis PN 16. Für die Auswahl sind neben Betriebsdruck und Volumen auch Bauform, Einbaulage, Anschlussgrößen, Korrosionsbeanspruchung und vorgesehener Einsatzort zu berücksichtigen.
Die für Aufstellung und Betrieb erforderlichen Prüfungen müssen anhand der konkreten Behälterdaten, der Betriebsbedingungen und der geltenden Vorschriften bestimmt werden. Kennzeichnungen und Prüfunterlagen des ausgewählten Behälters sind vor Inbetriebnahme zu kontrollieren.
Kondensatableiter und Entwässerungsventile
Kondensat muss an Behältern, Filtern und weiteren Sammelpunkten einer Druckluftanlage regelmäßig abgeführt werden. Dafür stehen unterschiedliche Ableitprinzipien zur Verfügung.
Zeitgesteuerte Kondensatableiter öffnen ein Ablassventil in eingestellten Intervallen. Dabei müssen Öffnungsdauer und Zeitabstand an die anfallende Kondensatmenge angepasst werden. Elektronisch niveaugesteuerte Ableiter erfassen den Füllstand und leiten das Kondensat abhängig vom tatsächlichen Anfall ab.
Für die manuelle Entwässerung von Druckluftbehältern sind Ablass-, Entlüftungs- und Entwässerungsventile erhältlich. Bei der Auswahl müssen maximaler Betriebsdruck, Anschlussgröße, Temperaturbereich und Einbausituation berücksichtigt werden.
Behältervolumen, Betriebsdruck und Entwässerung bestimmen
Bei Druckluftbehältern sind das erforderliche Volumen, der maximal zulässige Betriebsdruck, die Bauform und der Werkstoff entscheidend. Die vorhandenen Anschlüsse müssen zu Sicherheitsventil, Manometer, Druckschalter, Entwässerung und Rohrleitung passen.
Sicherheitsventile sind nach Einstelldruck, Nennweite, Werkstoff und Prüfstatus auszuwählen. Einstellbare, nicht bauteilgeprüfte Ventile und fest eingestellte, verplombte Ausführungen dürfen nicht als gleichwertige Produkte dargestellt werden.
Bei Kondensatableitern ist zunächst zwischen manueller, zeitgesteuerter und niveaugesteuerter Ableitung zu unterscheiden. Zusätzlich müssen Betriebsdruck, Kondensatmenge, Anschlussgröße, Versorgungsspannung und gewünschte Steuerung berücksichtigt werden.
Für Druckschalter sind Schaltbereich, zulässiger Betriebsdruck, elektrische Ausführung, Phasenanzahl, Motorschutz und Entlastungsfunktion maßgeblich. Ersatzmembranen, Hauben, Dichtungen, Überstromrelais und Entlastungsventile müssen exakt zur jeweiligen CONDOR® Baureihe passen.
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