WIKA Schutzrohre Typ A mit Klemmschraube für Bimetallthermometer
Diese WIKA Schutzrohre Typ A dienen zur Aufnahme von Bimetallthermometern mit glattem Tauchschaft, 8 mm Schaftdurchmesser und 18 mm Bund. Eine Klemmschraube fixiert das eingesetzte Thermometer in der Aufnahme. Das Schutzrohr bildet die Trennung zwischen Messstoff und Temperaturfühler und ermöglicht eine wartungsfreundliche Gestaltung der Temperaturmessstelle.
Zur Auswahl stehen Ausführungen zum Einschrauben mit G-½-Außengewinde sowie Edelstahl-Ausführungen zum Einschweißen mit 24 mm Schweißbunddurchmesser. Unterschiedliche Werkstoffe und vier Zuordnungen zur Tauchschaftlänge ermöglichen die Anpassung an vorhandene Thermometer und die jeweilige Einbausituation.
Technische Merkmale und Vorteile
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Bauform: Schutzrohr Typ A mit Klemmschraube.
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Thermometeraufnahme: Für glatten Anschluss mit 18 mm Bund.
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Passender Tauchschaftdurchmesser: 8 mm.
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Fixierung: Feststellschraube M4.
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Einschraubanschluss: Außengewinde G ½.
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Einschweißausführung: Schweißbund mit 24 mm Durchmesser.
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Werkstoffe: Edelstahl 1.4571, Kupferlegierung oder St 35.
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Längenzuordnung: Für Thermometer-Tauchschäfte mit 63, 100, 160 oder 200 mm Länge.
Die Klemmaufnahme erleichtert das Ausrichten und den Austausch eines passenden Thermometers. Bei intaktem und fachgerecht eingebautem Schutzrohr bleibt die drucktragende Trennung zum Prozess beim Herausnehmen des Thermometers bestehen. Das Schutzrohr selbst bleibt dabei fest mit der Anlage verbunden.
Verfügbare Ausführungen
Alle folgenden Varianten sind jeweils passend für Tauchschaftlängen von 63, 100, 160 und 200 mm erhältlich:
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Kupferlegierung zum Einschrauben: G ½, maximal 6 bar statischer Prozessdruck.
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Edelstahl 1.4571 zum Einschrauben: G ½, maximal 25 bar statischer Prozessdruck.
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St 35 zum Einschrauben: G ½, maximal 25 bar statischer Prozessdruck.
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Edelstahl 1.4571 zum Einschweißen: Schweißbund Ø 24 mm, maximal 25 bar statischer Prozessdruck.
Damit stehen insgesamt 16 Varianten zur Auswahl. Die Auswahlgröße bezeichnet die passende Tauchschaftlänge des Thermometers. Sie darf insbesondere bei der Einschweißausführung nicht ungeprüft als tatsächliche Einbaulänge des Schutzrohrs verwendet werden.
Einsatzbereiche und Werkstoffauswahl
Typische Anwendungen liegen im Maschinenbau, Behälterbau, Rohrleitungsbau und in der Heiztechnik. Schutzrohre ermöglichen die Temperaturerfassung beispielsweise in geeigneten Wasser- und Versorgungskreisläufen. Die konkrete Medienverträglichkeit richtet sich nach dem Werkstoff des Schutzrohrs und sämtlichen weiteren messstoffberührten Bauteilen.
Edelstahl 1.4571, Kupferlegierung und St 35 sind hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit und Eignung für den jeweiligen Messstoff getrennt zu beurteilen. Aus der Werkstoffbezeichnung allein ergibt sich keine allgemeine Freigabe für aggressive Medien, Trinkwasser oder besondere hygienische Anwendungen.
Montage- und Auswahlhinweise
Vor der Bestellung Bunddurchmesser, Tauchschaftdurchmesser und Tauchschaftlänge des Thermometers kontrollieren. Zusätzlich sind Prozessanschluss, Einbauraum und die erforderliche Eintauchtiefe zu prüfen. Der Fühler muss ausreichend in die vorgesehene Messzone hineinragen, ohne am Schutzrohrboden mechanisch verspannt zu werden.
Einschraubausführungen mit geeigneter Abdichtung fachgerecht montieren. Einschweißausführungen erfordern ein zum Werkstoff und zur Anlage passendes Schweißverfahren. Anschließend das Thermometer einsetzen, ausrichten und mit der Klemmschraube sichern.
Achtung: Die genannten Druckgrenzen gelten für statische Belastung. Temperatur, Strömungsgeschwindigkeit, Mediumsdichte und Einbaulänge können die zulässige Beanspruchung begrenzen. Die Temperaturgrenzen von Schutzrohr und Thermometer müssen jeweils eingehalten werden. Arbeiten am Prozessanschluss nur an einer gesicherten, drucklosen und ausreichend abgekühlten Anlage durchführen.




