Hydraulikkupplungen ISO 7241-1 B & Zubehör
Hydraulikkupplungen nach ISO 7241-1 Serie B
Hydraulikkupplungen nach ISO 7241-1 Serie B ermöglichen das schnelle Verbinden und Trennen von Hydraulik- und Fluidleitungen. Das genormte ISO-B-Steckprofil ist in zahlreichen Industrieanlagen, Maschinen und Versorgungssystemen verbreitet.
Das Sortiment umfasst Kupplungen und passende Kupplungsstecker mit Innengewinde aus verzinktem Stahl, Edelstahl, Messing oder POM. Je nach Produktvariante stehen metrische Gewinde, zylindrische G-Gewinde oder kegelige NPT-Gewinde zur Auswahl. Ergänzt wird die Kategorie durch Staubschutzkappen, ein O-Ring-Aushebset sowie selbstzentrierende Hydraulik-Dichtringe in metrischen und zölligen Abmessungen.
Prüfen Sie vor der Bestellung Baugröße, Nennweite, Kupplungshälfte, Gewindeart, Betriebsdruck, Temperaturbereich, Dichtungswerkstoff und Medienverträglichkeit. Kupplung und Stecker müssen demselben ISO-B-Profil und derselben Baugröße entsprechen.
ISO-B-Steckprofil, Kupplung und Stecker
ISO 7241 legt Anschlussmaße und grundlegende Leistungsanforderungen für hydraulische Schnellkupplungen der Serien A und B fest. Die im Markt weiterhin verbreitete Bezeichnung ISO 7241-1 B wird häufig zu ISO B oder Serie B verkürzt.
Eine vollständige Verbindung besteht aus einer Kupplungsdose und einem passenden Kupplungsstecker derselben Serie und Baugröße. Bei den angebotenen Ausführungen hält die Verriegelungshülse den eingesetzten Stecker über Verriegelungskugeln in der Kupplungsdose. Die integrierten Ventile öffnen beim Kuppeln und schließen beim Trennen die jeweiligen Leitungsseiten.
ISO-B-Produkte verschiedener Hersteller können innerhalb derselben genormten Baugröße austauschbar sein. Trotzdem müssen Profil, Abmessungen, Druckstufe, Durchfluss, Werkstoff und Dichtungsart vor dem gemeinsamen Einsatz technisch verglichen werden.
Werkstoffe, Druckbereiche und Medien
Kupplungen aus verzinktem Stahl sind für zahlreiche übliche Hydraulikanwendungen in Maschinen und Industrieanlagen vorgesehen. Die angebotenen Ausführungen besitzen NBR-O-Ringe mit PTFE-Stützringen und sind laut Produktseite für Temperaturen von −25 °C bis +120 °C ausgelegt. Der zulässige Betriebsdruck ist von der gewählten Baugröße abhängig.
Edelstahlvarianten bestehen aus 1.4404 und sind mit FKM-O-Ringen sowie PTFE-Stützringen ausgestattet. Sie sind für erhöhte Anforderungen an Korrosions- und Temperaturbeständigkeit vorgesehen. Die Produktvarianten müssen hinsichtlich Medium, Temperatur und Druck einzeln geprüft werden.
Bei den Messingvarianten bestehen die Gehäuse aus Messing, die Federn aus Edelstahl und die Dichtungen aus FKM mit PTFE-Stützring. Sie kommen für technisch geeignete Fluidanwendungen infrage, bei denen eine höhere Korrosionsbeständigkeit als bei verzinktem Stahl benötigt wird.
POM-Ausführungen besitzen ein Kunststoffgehäuse sowie Ventile, Federn und Verriegelungskugeln aus Edelstahl. Sie sind für maximal 10 bar sowie einen Temperaturbereich von −20 °C bis +90 °C ausgelegt und können je nach Variante für Wasser, Druckluft, milde Chemikalien, Tinte oder Vakuum eingesetzt werden.
Kupplungsauswahl, Zubehör und Wartung
Wählen Sie zuerst das vorhandene ISO-B-Steckprofil und die benötigte Baugröße. Anschließend bestimmen Sie, ob eine Kupplungsdose oder ein Kupplungsstecker benötigt wird. Gewindeart und Gewindegröße müssen zum vorhandenen Anschluss passen. Metrische Gewinde, zylindrische G-Gewinde und kegelige NPT-Gewinde sind nicht allein anhand ihrer Nenngröße austauschbar.
Staubschutzkappen werden auf getrennte Kupplungen und Stecker gesetzt. Sie schützen die Anschlussflächen vor Staub, Schmutz und anderen Verunreinigungen. Die angebotenen roten Ausführungen können zusätzlich zur optischen Kennzeichnung von Leitungen oder Hydraulikkreisen verwendet werden.
Das vierteilige O-Ring-Aushebset dient der Demontage zugänglicher O-Ringe und Dichtungen bei Wartungsarbeiten. Die ebenfalls angebotenen selbstzentrierenden Hydraulik-Dichtringe sind für geeignete metrische oder zöllige Schraubverbindungen bestimmt. Sie sind keine universellen Ersatzdichtungen für das Innere der ISO-B-Kupplungen.
Vor Wartungsarbeiten muss das System drucklos gemacht und gegen unbeabsichtigte Druckbeaufschlagung gesichert werden. Beschädigte Kupplungen, Stecker und Dichtelemente dürfen nicht weiterverwendet werden.
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