GK-Kupplungen 40 mm systemkompatibel zu GEKA® & Zubehör

GK-Kupplungen mit 40 mm Klauenabstand im System GEKA®

GK-Kupplungen mit 40 mm Klauenabstand

 

GK-Kupplungen mit 40 mm Klauenabstand sind symmetrische Klauenkupplungen zum schnellen Verbinden geeigneter Wasser-, Garten-, Industrie-, Saug- und Druckschläuche. Beide Kupplungshälften besitzen das gleiche Klauenprofil und werden durch Zusammendrücken und Verdrehen miteinander verbunden. Eine feste Unterscheidung zwischen Stecker und Kupplungsdose ist bei diesem Kupplungsprinzip nicht erforderlich.

Das Sortiment umfasst Kupplungen aus Messing und Edelstahl mit Schlauchtülle, Innengewinde, Außengewinde oder Schraubanschluss. Zusätzlich stehen drehbare Ausführungen, drehbare Winkelkupplungen und mechanisch verriegelbare Sicherheitskupplungen zur Verfügung. Für geeignete Trinkwasseranwendungen werden gesondert gekennzeichnete Kupplungen und Verschlusskappen angeboten. Ergänzt wird das System durch Blindkappen, Schlauchspritzen, Y-Verteiler, Ersatzdichtungen, Ersatzketten und einen Übergangsadapter zum GARDENA®-Stecksystem.

Für die Auswahl sind der Klauenabstand von 40 mm, die Anschlussart, die Anschlussgröße, der Werkstoff, der Dichtungswerkstoff, das verwendete Medium sowie Betriebsdruck und Temperatur entscheidend. Die zulässigen Betriebswerte unterscheiden sich je nach Baureihe und Ausführung und müssen den technischen Daten des ausgewählten Produkts entnommen werden.

 

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Werkstoffe, Dichtungen und Trinkwasserausführungen


GK-Kupplungen aus Messing eignen sich je nach Produktausführung für Wasser sowie weitere ausdrücklich freigegebene Medien. Edelstahlvarianten kommen für Anwendungen infrage, bei denen eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit oder eine besondere chemische Beständigkeit erforderlich ist. Die konkrete Medienbeständigkeit muss anhand der vollständigen Werkstoff- und Produktdaten geprüft werden.

Als Dichtungswerkstoffe kommen innerhalb der Kategorie insbesondere NBR und FKM zum Einsatz. NBR wird bei zahlreichen Standardkupplungen verwendet. FKM ist unter anderem für bestimmte Edelstahlvarianten und als Ersatzdichtung erhältlich. Temperaturbereich und Medienbeständigkeit unterscheiden sich abhängig vom Dichtungswerkstoff.

Für Trinkwasser dürfen ausschließlich entsprechend ausgewiesene Kupplungen, Dichtungen und Zubehörteile verwendet werden. Die Kennzeichnung „KTW“ im Produkttitel allein ersetzt keine Prüfung der aktuell gültigen Produktunterlagen, Werkstoffe, Zertifikate und Einsatzbedingungen. Sämtliche Bestandteile der Schlauchleitung müssen für die konkrete Trinkwasseranwendung geeignet sein.

 

Anschlussarten und Bauformen der GK-Kupplungen

 

Kupplungen mit Schlauchtülle werden passend zum Innendurchmesser des Schlauchs ausgewählt und mit einer geeigneten Schlauchbefestigung montiert. Varianten mit Innen- oder Außengewinde verbinden das 40-mm-Klauensystem mit Armaturen, Rohrleitungen, Pumpen oder Geräten. Vor der Bestellung müssen Gewindeart und Gewindegröße geprüft werden.

Kupplungen mit Schraubanschluss ermöglichen eine lösbare schlauchseitige Verbindung entsprechend ihrer jeweiligen Konstruktion. Drehbare Kupplungen können die Übertragung von Schlauchdrall auf die Anschlussstelle reduzieren. Drehbare Winkelkupplungen ändern zusätzlich die Leitungsrichtung und können bei beengten Einbausituationen eingesetzt werden.

Sicherheitskupplungen besitzen eine zusätzliche mechanische Verriegelung gegen unbeabsichtigtes Öffnen. Sie dürfen nur entsprechend der vorgesehenen Verriegelungs- und Entriegelungsfunktion bedient werden. Blindkappen verschließen ungenutzte Kupplungsanschlüsse, während Y-Verteiler einen Zulauf auf zwei Abgänge verteilen. Schlauchspritzen ermöglichen die regulierbare Wasserabgabe entsprechend der jeweiligen Produktausführung.

 

GK-Kupplungen richtig verbinden und sicher betreiben

 

Vor dem Kuppeln müssen Klauen, Sicherungsnoppen und Dichtung auf Verschleiß, Verschmutzung und Beschädigungen geprüft werden. Beide Kupplungshälften müssen vollständig zusammengesteckt und bis zur vorgesehenen Verriegelungsposition verdreht werden. Beschädigte Klauen, abgenutzte Sicherungsnoppen und verformte oder rissige Dichtungen sind vor dem weiteren Betrieb auszutauschen.

Der einheitliche Klauenabstand von 40 mm ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verbindung innerhalb des Systems. Er ersetzt jedoch nicht die Prüfung von Dichtung, Werkstoff, Betriebsdruck, Temperatur, Medium und konkreter Produktausführung. Bei Schlauchkupplungen muss außerdem die Schlauchtülle zum Innendurchmesser des Schlauchs passen und fachgerecht befestigt werden.

GK-Kupplungen mit 40 mm Klauenabstand dürfen nicht mit Kompressorkupplungen nach DIN 3489 mit 42 mm Klauenabstand oder mit Sandstrahlkupplungen mit 58 mm Klauenabstand verbunden werden. Vor dem Öffnen einer nicht absperrenden Kupplung ist die Medienzufuhr zu schließen und die Schlauchleitung vollständig drucklos zu machen.

Finden Sie entsprechende Schläuche oder weitere Kupplungen in unserem Programm.

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